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    Müllheizkraftwerk Ruhleben
    Müllheizkraftwerk
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Müllheizkraftwerk Ruhleben

Energiegewinnung mit modernster Technik

Der beste Abfall ist immer noch der, der gar nicht entsteht. Doch nicht immer lässt sich Müll vermeiden oder Ausgedientes zu vertretbaren Kosten recyceln. Die thermische Abfallbehandlung bleibt daher ein wichtiges Standbein einer funktionierenden Abfallwirtschaft.

Nicht nur für sie: In Berlin hat die Müllverbrennung gleichzeitig großen Anteil an der Versorgung der Stadt mit „grüner“ Energie. Denn bei der Verbrennung der rund 520.000 Tonnen Restmüll, die wir jährlich durch unser Müllheizkraftwerk (MHKW) Ruhleben schleusen, entstehen große Mengen Heißdampf.

Garant für dauerhaft niedrige Gebühren

Damit beliefern wir Partnerunternehmen, die daraus saubere Energie erzeugen. Und zwar genug, um den Strom- und Wärmebedarf von fünf Prozent der Berliner Haushalte klimaneutral zu decken. 2013 vermieden wir so den Ausstoß von über 85.000 Tonnen Klimagasen. Gleichzeitig helfen die Erlöse aus dem Verkauf des Dampfes die Berliner Müllgebühren dauerhaft niedrig zu halten.

Über ein Drittel unserer CO2-Minderung aus der Hausmüllentsorgung und fast 60 Prozent der gesamten Energieeinsparungen gingen 2013 auf das Konto unseres MHKW. Auch dank der dort erzeugten Energie sind wir inzwischen zum zweitgrößten Energieerzeuger Berlins aufgestiegen.

Rohstofflieferant für die Kreislaufwirtschaft

Die Anlage, die nach umfangreicher Ertüchtigung heute als eins der modernsten und effizientesten Müllheizkraftwerke Europas gilt, liefert nicht nur viel Energie. Sie dient auch als Rohstofflieferant, zum Beispiel für die Metallindustrie. Denn die nicht brennbaren Bestandteile des Berliner Hausmülls sammeln sich in der Schlacke, aus der wir Wertstoffe wie Eisen abtrennen. 2013 konnten wir so aus jeder Tonne Restmüll 26,5 Kilo Metalle in den Wirtschaftskreislauf zurückschleusen.