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Berlin ist der Traum ...

Berlin wandelt sich ständig. Zahllose Baukräne zeugen davon ebenso wie das anhaltende Bevölkerungswachstum, das allein 2016 in einem Zuzug von 60.500 Menschen mündete. Der Zuzug spricht für Berlin, ebenso wie der boomende Berlin-Tourismus. Beide Trends bringen aber ebenso ein insgesamt höheres Abfallaufkommen mit sich – trotz seit Jahren rückläufiger Pro-Kopf-Mengen an Abfall.

Abfallaufkommen Haus- und Geschäftsmüll

Wir begegnen diesen Entwicklungen aktiv und übernehmen gleichzeitig neue Aufgaben. Dadurch können wir unserer Verantwortung für die wachsende Metropole Berlin an noch mehr Orten gerecht werden.

 

 

Chancen gesellschaftlicher Megatrends nutzen

Hinzu kommen gesellschaftliche Megatrends wie der demografische Wandel, die rasante Digitalisierung aller Lebensbereiche oder der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit. Diese Trends stellen uns vor neue Herausforderungen, bieten uns aber jede Menge Chancen, unsere Stellung als Garant für ein hohes Maß an Stadtsauberkeit und die verlässliche ökologische Entsorgung und Verwertung zu festigen und auszubauen. Das dient der Lebensqualität in Berlin. Wir schaffen das unter anderem durch die kontinuierliche Entwicklung innovativer Angebote wie unsere Unterflursysteme oder das barrierefreie Mülltonnengestell „arc32“.

BSR_Park

Zwölf Berliner Parks wieder im grünen Bereich

Seit dem 1. Juni 2016 kümmern wir uns beispielsweise um die Sauberkeit in zwölf Berliner Parks, zunächst in einem Pilotprojekt bis Ende des Jahres 2017. Wir leeren vor Ort die Abfalleimer, installieren neue, wo es nötig ist, reinigen die Wege und befreien die Grünflächen von Unrat – und das je nach Wetterlage, Wochentag und Besucherfrequenz. Dafür beschäftigen wir je 50 neu eingestellte Straßenreinigerinnen und Straßenreiniger. Außerdem stellen wir 15 Fahrzeuge zur Verfügung, die wir zuvor nur im Winterdienst einsetzen konnten. Jetzt können wir sie wirtschaftlicher auslasten.

Park_Muelleimer

30.000 Papierkorbleerungen in sechs Wochen

Was wir in dem Pilotprojekt leisten, zeigt unsere Zwischenbilanz nach Abschluss der ersten sechs Reinigungswochen: Wir befreiten die zwölf Parks von insgesamt 1.220 Kubikmeter Abfall, was in etwa der Ladung von 40 LKW-Containern entspricht. Zusätzlich entleerten wir in den ersten sechs Wochen rund 30.000 Mal die Parkpapierkörbe vor Ort.

Dieses hohe Müllaufkommen ist auch Ausdruck des Wandels in unserer Gesellschaft: In den vergangenen Jahren sind die Berliner Parks gewissermaßen zu Gärten in der Mieterstadt Berlin. Hinzu kommt, dass unsere Stadt wächst und der Tourismus boomt. Und auch hier gehen die Menschen nicht mehr nur in Museen, sie genießen auch das Grün unserer Stadt. Die Folge ist mehr Müll im öffentlichen Raum, gerade in den Berliner Parks, um dessen Beseitigung sich bisher die bezirklichen Grünflächenämter kümmern mussten – obwohl ihr gesetzlicher Auftrag nie darauf ausgelegt war.

 

Bestnoten von Anwohnern und Touristen

Bei den Berlinerinnen und Berlinern sowie den Gästen unserer Stadt kommt unser Einsatz ausnahmslos gut an. Das belegen positive Presseberichte, zahlreiche Zuschriften an uns sowie Umfragen unter den Nutzerinnen und Nutzer der Parks: Im Mai 2016, bevor wir die Reinigung übernommen hatten, gaben lediglich 49 Prozent von ihnen an, dass sie die Parks als sehr sauber oder eher sauber empfinden. Im Juni, nach unseren ersten Einsätzen, meinten das schon 84 Prozent. Im Oktober dann 91 Prozent.